UN-Wasserkonferenz 2026

Enhancing Action through Collaboration: Dakar One-Day Stakeholder Meeting
Am Sonntag, dem 25. Januar 2026, veranstaltete die UN-Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (UN DESA) in Dakar, Senegal, ein Stakeholder-Treffen im Vorfeld des High-Level Preparatory Meeting für die UN-Wasserkonferenz 2026. Das Treffen wurde von UN DESA gemeinsam mit den Co-Gastgebern Senegal und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie mit Unterstützung des UN-Sondergesandten für Wasser organisiert. Partner waren unter anderem das African Civil Society Network on Water and Sanitation (ANEW) und das German WASH Network.
Gemeinsam mit dem ANEW hat das Deutsche WASH‑Netzwerk die Stakeholder‑Beiträge für das Treffen koordiniert. Dafür haben wir weltweit über hundert Netzwerke eingebunden, Arbeitsgruppen sowie Moderatorinnen, Moderatoren und Berichterstatter für alle „Interactive Dialogues“ benannt und gemeinsam kurze Think Pieces erstellt. Zusätzlich organisierten wir Online‑Konsultationen mit mehr als 300 Teilnehmenden, führten inklusive Diskussionen in Dakar durch und präsentierten die Stakeholder‑Stellungnahmen im hochrangigen Vorbereitungstreffen am 26.–27. Januar 2026.Im Rahmen der Vorbereitung haben wir ein echtes Praxisformat entwickelt: das Advocacy Design Lab. Wir haben gemeinsam einen kreativen Arbeitsraum geschaffen, in dem keine fertigen Botschaften präsentiert wurden. Stattdessen haben wir im direkten Austausch eine globale Kampagne entwickelt, die politische Entscheidungsträger*innen sowie eine breite Öffentlichkeit erreichen soll – weit über die Grenzen unseres eigenen Sektors hinaus.

Über 250 Teilnehmende aus mehr als 150 Organisationen, darunter zahlreiche Interessengruppen, Mitgliedstaaten und UN-Vertretungen, unterstrichen die Bedeutung einer inklusiven, multi‑stakeholder Zusammenarbeit für die globale Wasseragenda.
Stakeholder statements and think pieces |Summary Report
Tagungsablauf
Die Tagung begann mit einer Eröffnungssitzung und wurde mit zwei Podiumsdiskussionen fortgesetzt, an denen eine Vielzahl von Vertreter*innen der Interessengruppen teilnahmen. Die erste Podiumsdiskussion konzentrierte sich auf die Frage, wie eine sinnvolle Beteiligung konkret umgesetzt werden kann. Die zweite Podiumsdiskussion befasste sich mit der Notwendigkeit, Wasser stärker als transformative Kraft für eine nachhaltige Entwicklung zu verankern und die multilaterale Zusammenarbeit auszuweiten.


Am Nachmittag nahmen die Teilnehmer an Arbeitsgruppensitzungen teil, um jeden interaktiven Dialog eingehend und umfassend zu diskutieren. Nach Abschluss dieser Sitzungen fand eine Berichtsrunde statt, in der jede Gruppe ihre wichtigsten Ergebnisse vorstellte. Anschließend folgte eine Plenarsitzung zur Zusammenfassung, in der die Teilnehmer Gelegenheit hatten, ihre Überlegungen zu äußern und ihre Empfehlungen weiter zu verbessern. Nach den Schlussworten von WASH-Netzwerk Sprecher Thilo Panzerbieter endete die Sitzung. Der Tag endete mit eine offiziellem Empfang der Stakeholder im Garten der Residenz des deutschen Botschafters. Der Empfang wurde gemeinsam von der Botschaft, dem Bundesministerium für Umwelt und Klimaschutz (BMUKN) und dem WASH-Netzwerk ausgerichtet und von Carsten Träger (Parlamentarischer Staatssekretär im BMUKN) eröffnet.

Die Veranstaltung bot eine inklusive Plattform für Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen, indigener Gemeinschaften, Frauen und Jugendgruppen, Menschen mit Behinderungen, der Wissenschaft und des Privatsektors. Das Ziel, Perspektiven auszutauschen und einen Beitrag zur Vorbereitung der UN-Wasserkonferenz 2026 zu leisten, wurde erfolgreich erreicht. Es wurde auch erneut bekräftigt, dass kollektives, inklusives und transparentes Handeln nach wie vor unerlässlich ist, um die globalen Ziele im Bereich Wasser und Sanitärversorgung zu erreichen.
Mit freundlicher Unterstützung





