Partner und Förderer des WASH-Netzwerks

 

Partner:

VENRO ist der Dachverband der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NRO). Der Verband fördert den Dialog und Erfahrungsaustausch der NRO und vertritt ihre Interessen gegenüber Öffentlichkeit und staatlichen Stellen, sowie anderen internationalen Organisationen.

Bereits in der Gründungsphase arbeite das Netzwerk eng mit dem Verband zusammen. Während VENRO die Gründung und Konsolidierung des WASH-Netzwerks mit Rat und Tat begleitet, macht sich das WASH-Netzwerk innerhalb von VENRO dafür stark, dass das Themenbündel Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mehr Gewicht erhält.

Im Jahr 2012 hat das WASH-Netzwerk sein Positionspapier gemeinsam mit VENRO erstellt und veröffentlicht.


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Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt.

In mehr als hundert Ländern war das THW seit seiner Gründung im Einsatz. Als humanitärer Botschafter der Bundesrepublik Deutschland kommt das THW der gemeinsamen globalen Verantwortung nach, Menschen in Not zu helfen. Mit seinen Schnell-Einsatz-Einheiten für Bergung und Wasserversorgung (SEEBA und SEEWA) leistet das THW überall auf der Welt Soforthilfe, wo sie gebraucht wird. Zudem ist es beratend und unterstützend bei der Koordination von Hilfsmaßnahmen tätig.

Seit der Gründung des WASH Netzwerkes findet ein regelmäßiger und enger Austausch zwischen dem THW und den Mitgliedern des WASH Netzwerkes statt.


Das Forum Umwelt & Entwicklung wurde 1992 nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung gegründet und koordiniert die Aktivitäten deutscher Nichtregierungsorganisationen (NRO) des Umweltsektors und der Entwicklungszusammenarbeit in nationalen und internationalen Politikprozessen.

Das Forum begleitet bereits seit 2008 kontinuierlich die Vernetzung von deutschen NRO aus dem WASH-Bereich und hat mit gezielten Förderungen gemeinsamer Aktivitäten entscheidend zur Gründung des WASH-Netzwerks beigetragen.


 

End Water Poverty (EWP) ist eine global ausgerichtete und policy orientierte Kampagne, zusammengesetzt aus 185 Partner in 55 Ländern. Das Ziel ist, den sanitären Notstand und die unzureichende Trinkwasserversorgung in den Entwicklungsländern zu beenden.

Die EWP Initiative zielt maßgeblich darauf ab, die internationale Gebergemeinschaft von der Relevanz des Problems und der Notwendigkeit einer umfassenderen, effizienteren und effektiveren Zusammenarbeit zu überzeugen.

EWP unterstützt das WASH-Netzwerk seit dessen Entstehung bei der Vernetzung mit internationalen Partnern.


Die GRÜNE LIGA e.V. wurzelt in der ostdeutschen Demokratiebewegung und wurde, 1990 als Netzwerk der ökologischen Bewegungen mit einem breiten Themenspektrum gegründet. Die im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin ansässige Bundeskontaktstelle Wasser vertritt die GRÜNE LIGA in wasserpolitischen Fragen und koordiniert verbändeübergreifende Stellungnahmen und Positionspapiere, wie das gemeinsame Positionspapier des Forums Umwelt und Entwicklung zur ökologisch verträglichen sanitären Grundversorgung (2008).

Die GRÜNE LIGA gehörte zu den maßgeblichen Unterstützern des Berliner Wasser-Volksentscheids (2011) und der ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative für ein Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung (2013). Sie unterstützt Aktionen des WASH-Netzwerks und arbeitet daran mit, den Gedanken der nachhaltigen (d.h. insbesondere auch ökologisch verträglichen) sanitären Versorgung in den politischen Prozessen zu verankern.


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Das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit (IHPH) der Universität Bonn hat eine mehr als 100jährige Erfahrung auf dem Gebiet der Trink-, Bade- und Abwasserhygiene. Neben der Arbeit als akkreditiertes Trinkwasser-Untersuchungslabor und Forschungen im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Medizinischen Geographie/Public Health. Seit dem Jahr 2001 ist das IHPH designiertes WHO Kollaborationszentrum für Wassermanagement und Risikokommunikation zur Förderung der Gesundheit. Ein Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Protokoll über Wasser und Gesundheit, welches zum Ziel hat allen Menschen Zugang zu Trinkwasser und Sanitation bereitzustellen.

 

Förderer:

Die Mitglieder des WASG-Netzwerks finanzieren gemeinsam das Sekretariat des WASH-Netzwerks. Für Vorhaben, welche über die Grundfunktion des Sekretariats hinausgehen, akquirieren das Sekretariat oder Mitgliedsorganisationen Drittmittel bei relevanten Förderinstitutionen:

 

In enger Zusammenarbeit und mit finanziellen Mitteln des Auswärtigen Amtes hat das WASH-Netzwerk eine Strategie für die deutsche humanitäre Hilfe im WASH Bereich entwickelt. Seit 2015 wird die Strategie im Rahmen eines Konsortialprojektes von verschiedenen  Mitgliedsorganisationen umgesetzt. Seit 2013 platzierte das Auswärtige Amt und das WASH-Netzwerk humanitäre Themen im Rahmen von jährlichen Events auf der Stockholm Weltwasserwoche.


Die Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ unterstützt die WASH & Nutrition Initiative des WASH-Netzwerks.


Der Beitrag des WASH-Netzwerks zur Stockholm Weltwasserwoche 2012 und die Publikation „Linking Relief and Development in the WASH Sector“ wurden durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aus finanziellen Mitteln des BMZ gefördert. Die GIZ  hat zudem den Beitrag des WASH-Netzwerks zur Bonn2011 Konferenz „The Water, Energy and Food Security Nexus“ prozessbegleitend unterstützt.


Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen fördert die Gründung des WASH-Netzwerks in 2011 und die Erarbeitung des Beitrag des WASH-Netzwerks zur Bonn2011 Konferenz „The Water, Energy and Food Security Nexus“. In den Jahren 2014, 2015 und 2016 förderte die Stiftung das Wissenmanagement, den Politikdialog und die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks, darunter das Bonn WASH Nutrition Forums 2015.


Die Stiftung Internationale Begegung der Sparkasse Bonn hat den Beitrag des WASH-Netzwerks zur Bonn2011 Konferenz „The Water, Energy and Food Security Nexus“ und das Bonn WASH Nutrition Forum 2015 gefördert.