Partner des WASH-Netzwerks

 

End Water Poverty (EWP) ist eine global ausgerichtete und policy orientierte Kampagne, zusammengesetzt aus 185 Partner in 55 Ländern. Das Ziel ist, den sanitären Notstand und die unzureichende Trinkwasserversorgung in den Entwicklungsländern zu beenden.

Die EWP Initiative zielt maßgeblich darauf ab, die internationale Gebergemeinschaft von der Relevanz des Problems und der Notwendigkeit einer umfassenderen, effizienteren und effektiveren Zusammenarbeit zu überzeugen.

EWP unterstützt das WASH-Netzwerk seit dessen Entstehung bei der Vernetzung mit internationalen Partnern.


Das Forum Umwelt & Entwicklung wurde 1992 nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung gegründet und koordiniert die Aktivitäten deutscher Nichtregierungsorganisationen (NRO) des Umweltsektors und der Entwicklungszusammenarbeit in nationalen und internationalen Politikprozessen.

Das Forum begleitet bereits seit 2008 kontinuierlich die Vernetzung von deutschen NRO aus dem WASH-Bereich und hat mit gezielten Förderungen gemeinsamer Aktivitäten entscheidend zur Gründung des WASH-Netzwerks beigetragen.


Die GRÜNE LIGA e.V. wurzelt in der ostdeutschen Demokratiebewegung und wurde, 1990 als Netzwerk der ökologischen Bewegungen mit einem breiten Themenspektrum gegründet. Die im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin ansässige Bundeskontaktstelle Wasser vertritt die GRÜNE LIGA in wasserpolitischen Fragen und koordiniert verbändeübergreifende Stellungnahmen und Positionspapiere, wie das gemeinsame Positionspapier des Forums Umwelt und Entwicklung zur ökologisch verträglichen sanitären Grundversorgung (2008).

Die GRÜNE LIGA gehörte zu den maßgeblichen Unterstützern des Berliner Wasser-Volksentscheids (2011) und der ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative für ein Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung (2013). Sie unterstützt Aktionen des WASH-Netzwerks und arbeitet daran mit, den Gedanken der nachhaltigen (d.h. insbesondere auch ökologisch verträglichen) sanitären Versorgung in den politischen Prozessen zu verankern.


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Das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit (IHPH) der Universität Bonn hat eine mehr als 100jährige Erfahrung auf dem Gebiet der Trink-, Bade- und Abwasserhygiene. Neben der Arbeit als akkreditiertes Trinkwasser-Untersuchungslabor und Forschungen im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Medizinischen Geographie/Public Health. Seit dem Jahr 2001 ist das IHPH designiertes WHO Kollaborationszentrum für Wassermanagement und Risikokommunikation zur Förderung der Gesundheit. Ein Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Protokoll über Wasser und Gesundheit, welches zum Ziel hat allen Menschen Zugang zu Trinkwasser und Sanitation bereitzustellen.


Die Sustainable Sanitation Alliance (SuSanA) vereint über 8000 Personen und 300 Organisationen, die ein gemeinsames Verständnis von nachhaltiger Sanitärversorgung teilen und sich für die Erreichung der Sustainable Development Goals einsetzen. Dreizehn thematische Arbeitsgruppen treiben die konzeptionelle Arbeit zum Thema nachhaltige Sanitärversorgung voran.

Eine kostenlose online Bibliothek, ein Diskussionsforum sowie Netzwerktreffen und Webinare bieten internationale Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten.

Das Sekretariat der SuSanA ist seit seiner Gründung 2007 in dem vom BMZ beauftragten GIZ Sektorvorhaben „Nachhaltige Sanitärversorgung“ beheimatet. Eine Reihe von Mitgliedern des WASH-Netzwerks sind Gründungsmitglieder der SuSanA oder durch die Leitung von SuSanA Arbeitsgruppen bzw. die aktive Mitarbeit in den Arbeitsgruppen eng mit der Allianz verbunden. Es besteht ein intensiver und regelmäßiger Austausch zwischen beiden Netzwerken. Die E-Paper des deutschen WASH-Netzwerks stehen in der SuSanA Bibliothek in mehreren Sprachen zur Verfügung.


THW-neu

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt.

In mehr als hundert Ländern war das THW seit seiner Gründung im Einsatz. Als humanitärer Botschafter der Bundesrepublik Deutschland kommt das THW der gemeinsamen globalen Verantwortung nach, Menschen in Not zu helfen. Mit seinen Schnell-Einsatz-Einheiten für Bergung und Wasserversorgung (SEEBA und SEEWA) leistet das THW überall auf der Welt Soforthilfe, wo sie gebraucht wird. Zudem ist es beratend und unterstützend bei der Koordination von Hilfsmaßnahmen tätig.

Seit der Gründung des WASH Netzwerkes findet ein regelmäßiger und enger Austausch zwischen dem THW und den Mitgliedern des WASH Netzwerkes statt.


VENRO ist der Dachverband der deutschen Nichtregierungsorganisationen (NRO) aus der Entwicklungspolitk und humanitären Hilfe. Der Verband fördert den Dialog und Erfahrungsaustausch der NRO und vertritt ihre Interessen gegenüber Öffentlichkeit und staatlichen Stellen, sowie anderen internationalen Organisationen.

Bereits in der Gründungsphase arbeite das Netzwerk eng mit dem Verband zusammen. Während VENRO die Gründung und Konsolidierung des WASH-Netzwerks mit Rat und Tat begleitet, macht sich das WASH-Netzwerk innerhalb von VENRO dafür stark, dass das Themenbündel Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mehr Gewicht erhält.

Im Jahr 2012 hat das WASH-Netzwerk sein Positionspapier gemeinsam mit VENRO erstellt und veröffentlicht.


Das Global WASH Cluster (GWC) ist eine von den Vereinten Nationen mandatierte Plattform für die zentralen Akteure des humanitären Systems im Bereich WASH mit dem Ziel die Koordination der humanitären Hilfe zu verbessern. Die Rolle und Verantwortlichkeit des GWC sind vom Inter-Agency Standing Committee (IASC) definiert.

Das WASH-Netzwerk ist ein stimmberechtigtes und proaktiv engagiertes Mitglied im GWC. Seit 2015 ist das WASH-Netzwerk Mitglied der Technical Working Group „Markets“ und seit 2017 in der Strategic Advisory Group (representiert durch die Welthungerhilfe). Das WASH-Netzwerkwird 2018 das jährliche GWC Treffen in Berlin ausrichten.